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Familienbande - essayistischer Dokumentarfilm

Familienbande - essayistischer Dokumentarfilm

Der essayistische Dokumentarfilm `Familienbande`dreht sich um die Fragestellung, was Familie ausmacht und bedeutet. Das Kleinfamilienideal scheint immer noch in unseren Köpfen als `die normale`Familie herumzuspuken, obwohl Familienformen wie Regenbogen- und Patchworkfamilien, Alleinerziehende und viele andere zunehmen oder schon verbreitet sind.

Kategorie: Film / Video
Stadt: Lüneburg
Finanzierungszeitraum: 22.08.2013, 17:50 Uhr bis 30.09.2013, 23:59 Uhr
Realisierungszeitraum:

Worum geht es in diesem Projekt?

Ich möchte einen essayistischen Dokumentarfilm zum Thema Familienformen machen.

Wenn hierzulande von Familie gesprochen wird, ist meistens das idealisierte Kleinfamilienmodell gemeint. Doch haben gesellschaftliche Veränderungen, demografischer Wandel und veränderte Geschlechterrollen eine neue Vielfalt an Familienmodellen hervorgebracht, zum Beispiel Regenbogen- und Patchworkfamilien. Mit dem Kampf für eine gleichgestellte Homo-Ehe scheinen Homosexuelle die letzten Verfechter der bürgerlichen Ehe zu sein. Wer plant heutzutage noch eine lebenslange Partnerschaft?

Dem Thema nähere ich mich auf sehr persönliche Weise. Ich habe viele Eltern und viele Geschwister. Patchwork macht ́s möglich. Viele meiner Eltern haben den Wunsch oder ein Idealbild einer Familie gehabt, das dem Modell einer bürgerlichen Kleinfamilie entsprach oder sehr nahe kam. Aber irgendwie kam's immer anders.

Also bin ich in einer sich immer verändernden Familie aufgewachsen. Vom Famillienmodell Vater-Mutter-Junge-Mädchen-Haus-Garten über allein erziehende Mutter mit Besuchsvater bis hin zu einer ganzen Bande Stief-, Halb und Ganzgeschwister, Stiefmutter, Zweitpapa oder ätzender Freund meiner Mutter gab es immer wieder andere Konstellationen.

Für den Film habe ich schon wie verrückt `found footage`, z.B. Super 8-Filme, VHS-Videos und Tonaufnahmen aus allen Ecken, Kellern und Dachböden zusammen gesucht, gesichtet und digitalisiert. Außerdem möchte ich im August und September möglichst viele meiner Eltern und Geschwister besuchen, befragen und kleine Porträts von ihnen drehen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Das Ziel ist ein besonderer Film zu einem aktuellen gesellschaftlichen Thema zu machen.

Die Zielgruppe seid Ihr! All die Kinderlosen, Künster_innen, Angsthasen, Scheidungstraumatisierten, Pärchenterrorverbreiter_innen, Eltern, Kommunehippies, Gebärverweigerinnen, Neokonservativen Traditionserwecker_innen, Wohnprojektgründer- oder sucher_innen, Polyamorie-Propagierende, Freund_innen, bezaubernde Kleinfamilien, glückliche und unglückliche Singles, die mit der Anti-Haltung, Familienhasser_innen, WG-Bewohner_innen, serielle Monogamie-Fans, Ohne-Vater-Aufgewachsenen, Nach-Enkelkindern-Frager_innen...

Aha, nicht zu vergessen: Dokumentarfilmfans!!

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Damit ein toller Film entsteht!

Um sich einzigartige Dankeschöns zu sichern!

Um eine unabhängige Dokumentarfilmproduktion zu unterstützen. Denn hier steckt Herzblut, viel Arbeit und Neugier drin. Und wir werden noch mehr davon hineinstecken.

Damit ein unterhaltsamer und zum Nachdenken anregender Film entsteht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Davon werden die Transportkosten für den Dreh bezahlt, Aufwandsentschädigungen für den Kameramann und vor allen Dingen die Postproduktion, also Schnitt, Sounddesign und die Sprecherin.

Wenn es mehr Geld als die veranschlagte Summe wird, möchte ich noch englische und spanische Untertitel erstellen.

Die Postproduktion wird voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres abgeschlossen sein.

Kamera und Equipment werden von David und meiner Hochschule, der HFBK Hamburg bereitgestellt. An der Hochschule habe ich außerdem auch jede Menge Beratung, Unterstützung und einen Schnittplatz. Das ist natürlich grandios und ermöglicht viel mit kleinem Budget!!

Wer steht hinter dem Projekt?

Yule, die Starterin, Dokumentarfilmemacherin und Filmstudentin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Ich habe schon ein paar kleine und ein großes Filmprojekt mit- und selber gemacht. Vor allem während meines vorangegangenen Studiums in Kiel und Barcelona. In Kiel habe ich auch mit David bei Campus TV zusammen gearbeitet. Der ist nicht nur ein guter Kameramann, sondern auch ein Freund und deshalb genau der richtige für so private Dreharbeiten. Außerdem gibt es da noch Violeta, die Crowdfunding-Campaignerin und Dankeschön-Entwerferin, die mir bei der Kampagne und beim sozialen Netzwerken hilft.

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